Vor einigen Tagen kramte ich wieder einmal zufällig durch eine Kiste mit alten Fotos von meiner Tante, die schon vor vielen Jahren gestorben war.

In so einem kleinen Einsteck-Fotoalbum aus Stoff fand ich nicht nur schöne Bilder von ihr als etwa Zwanzigjährige, sondern auch welche von einem Urlaub in und um Nürnberg, den sie damals, etwa in den 1930ern, machte.

Das Das Nürnberger Bratwurstglöcklein, wie's meine Tante dort gesehen hat

Berge, alte Gemäuer, Burgen und… ich konnts nicht fassen…  ein kleines Bildchen machte sie vom Bratwurstglöcklein, das ich dir natürlich gleich zeigen möchte, denn es ist ja noch das Originalglöcklein, das später im Krieg zerstört wurde.

Die Sonne wirft einen schönen Glockenschatten auf das Haus und neben den einladenden Tischen steht ein Herr Wurstverteiler im weißen Jackett und wartet auf hungrige Mäuler.

Ob meine Tante dort gegessen hat, weiß ich leider nicht, denn ich wusste ja gar nicht, dass sie dort war. Sie schrieb leider nichts dazu…

Ob sie gerne Nürnberger Rostbratwurst gegessen hat?? Daran kann ich mich leider nicht erinnern, schade. Aber ich kann es mir gut vorstellen. Auch, dass sie in so einem legendären… Wursttempel hätte ich fast gesagt… einmal eine Wurst essen wollte, denk ich, ist wahrscheinlich.


"Der Deal ist der selbe: Wurstsalat oder Ehewürstin!" sprach die Königswurst

Da gab Knackwürstchen seufzend nach und das hutzelige Würstchen rührte wieder, bis der Senf zu Gold geworden war. Dann gab Knackwürstchen ihm ihr silbernes Wurstbändchen. Kurz danach kam wieder der Wurstkönig und besah alles mit neugierigen Blicken, die viel freundlicher waren als am letzten Morgen.

Nach dem er alle Senftöpfe ausgiebig inspiziert hatte, sagte er zum hübschen Knackwürstchen: “Nun, mein hübsches Würstchen, du bist ja wirklich talentiert, dein Vater hatte recht.” ↓ weiterlesen…

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"Eh, du Heulwurst, ich kann dir helfen!!"

Das hübsche Knackwürstchen weinte und schluchzte so sehr, dass es gar nicht merkte, dass ein kleines, verhutzeltes Trockenwürstchen neben ihr aufgetaucht war.

“Na, Knackwürstchen, wein’ dir nicht deine hübschen Äuglein aus. Deine Lieder und Tänze waren da schon unterhaltsamer. Möchtest du vielleicht, dass ich dir helfe?” krähte eine krächzende Stimme. ↓ weiterlesen…

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München in Kyoto... natürlich mit Würsten (siehe Pfeile)

München in Kyoto… natürlich mit Würsten (Foto: die rasende Wurstreporterin)

Heute bekomme ich von meiner rasenden Wurstreporterin nicht nur etwas wahrlich würsterliches, sondern auch noch etwas bayrisches…

In Kyoto gibt es München.

Nicht ganz das München in Süddeutschland, aber für einen Japaner schon fast ganz genau dies. Jedenfalls kann ein Japaner dort relativ original bayrische Spezialitäten bekommen.

Neben vielen Biersorten gibt es dort auch würsterliche deutsche (??) Gerichte. ↓ weiterlesen…

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Heißer Wurstdrachen

Einer der bei uns gesichteten Wurstdrachen – von allen Seiten.

Gestern konnten wir wieder einige der so schwer zu erwischenden Wurstdrachen fotografieren.

Hier sind einige Schnappschüsse, nur wenige Minuten später waren sie wieder unauffindbar… es ist gar nicht so leicht, ihnen Ketchup auf das knusprige Schwänzchen zu kippen… damit man sie fotografieren kann.

Diesen Wurstdrachen haben wir angelockt mit einem Bett aus selbst gemachtem Zwiebelbrötchen mit einer (hier nicht zu sehenden) “Zwiebelmatratze” aus eingelegten scharfen Zwiebeln.

So können wir noch besser als die Drachen nicht nur Feuer schlucken, sondern auch spucken. Dabei hilft auch der indische scharfe Paprika “Deggi Mirch” in der Marinade, der besonders rot und aromatisch ist.

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Nun sind ja Metti und Freunde noch am Feiern mit ihren spanischen Freunden, da kommt doch gleich ein Verwandter von ihnen im TV: Onkel Chorizo ist bei “Lanz kocht” in Cornelia Poletto’s Quiche gelandet.

Das freut die Wurstologie, denn die große Wurstfamilie findet sich bei all diesen Kochshows etwas unterrepräsentiert. Ich soll allen von Metti und Co ausrichten, dass sie doch ohne Weiteres Bühnenpräsenz haben. Sie alle haben das Zeug zum Wurststar. Tanzen, singen, würzen, alles kein Problem.

Warum wird eigentlich so selten in Kochsendungen oder Kochschulen mit Wurst gekocht?  Es gibt doch so unendlich viele leckere und durchaus anspruchsvolle bzw. “feine” Rezepte mit Wurst!

Ich meine, ein Menü oder Gericht mit Wurst als Hauptzutat, nicht nur ab und zu mal ein Wurstscheibchen hier oder mal ein Zipfelchen dort.

Gute Wurst kann doch wirklich ganz spannend Gourmet-Menüs bevölkern, höre ich von Metti.

Metti und Gina erzählen, dass viele ihrer würstlichen Verwandten gerne mal in so einer Kochshow auftreten würden.

Noch sind sie etwas zu schüchtern, um sich dafür zu bewerben, aber sie hoffen, dass jemand sie einmal so mitnehmen würde.

Na, vielleicht greift ja mal wieder einer der Top-Köche zu einem Wurstzipfel und verzaubert ihn zu einem Sternemenü? Das wär fein und ich würde gerne darüber berichten.

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Meine rasende Wurstreporterin findet im fernen Japan immer wieder Interessantes und Überraschendes.

Diesmal schickte sie mir ein Bild von einem Tempelmarkt, genauer gesagt dem Kobo san Tempelmarkt, der am Kitano Tenmangu Tempel ist. Ich habe nicht erfahren, was auf diesem Markt als Hauptsache vermarktet war, aber wie ich meine Reporterin kenne hat dies höchstwahrscheinlich mit alten und schönen Dingen zu tun.

Wurstgrill auf dem Tempelmarkt

Wurstgrill auf dem Tempelmarkt (Foto: die rasende Wurstreporterin)

Bestimmt nicht als aber schön und knackig sind die Würste, die ihr dort begegnet sind. Ich würde sie als Wurstlollis bezeichnen bzw. Würstchen am Stiel.

Gegrillt oder gebraten wird diese japanische Variante der Wiener. Wir vermuten beide, (sie konnte es leider nicht beobachten) dass die Würstel in den großen Topf (Ketchup??) getunkt werden und dann wahrscheinlich unter Kleckerorgien
verspeist.

Ihre wildeste kulinarische Entdeckung werde ich dir jetzt trotz fehlender Würstchen erzählen:

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Nun hat das Wurstsraßen-Projekt seine eigene Webseite. Wenn es dich interessiert, wie die Wurstraßen so wachsen oder vielleicht mitmachen oder helfen möchtest, sieh doch einfach rein!

Hier geht’s zur Wurststraßen-Webseite

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Da ich grad kräftig an etwas Würstlichem arbeite, heute nur eine superwurstzipfelkurze Meldung von mir:

Ich hab ganz vergessen, dir davon zu erzählen, das die Wurstologie auf der Wurstseite von Facebook im Februar Seite des Monats ist :)

Würstlich schön, nicht?

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Hotdogs gibts ja in allen möglichen Variationen. Heute fand ich auf meinen wurstologischen Forschungen den “Japa Dog”, den du in… nein, nicht Tokio, sondern in Vancouver kaufen kannst.
In Kanada ist halt nicht “kana da”, sondern ganz viele Verschiedene.

Wenn diese vielen Köche also beim drum herumschleichen nicht den viel zu heißen Brei verderben, fusionieren sie ihn zu Ungewöhnlichem. Das denke ich jedenfalls beim Japa Dog.

Dieser ist eine in meinen Augen oft wilde Mischung aus Wurst mit Brötchen und vielen japanischen Zubehörteilen. ↓ weiterlesen…

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