Heute möchte ich dir einen Fund zeigen: die blattvergoldete Currywurst. ![]()
Hab ich hier gefunden. Jessy wohnt im schönen (??) “Paderboring”, wie sie es netterweise ausdrückt. Dort gibt es wohl einen Immbiss, wo man diese vergoldeten Kalorien kaufen kann.
Ich bin ja nun wahrlich für Vieles offen und habe auch schon Dinge blattvergoldet… aber keine Wurst.
Ein bissel unnötig, finde ich, genauso wie andere Edelgenüsse, die mit Blattgold “verschönert” werden… als ob die Leckereien nicht schon speziell genug ohne das Gold wären.![]()
OK, Gold ist ganz schön inert und so total neutral in der Verdauung, eine Art Edelballaststoff… aber muss das sein? Ob das Endresultat nach einiger Zeit auch golden glänzt?? ![]()
Ich glaub, ich würde mir das Blattgold mit dem es begleitenden Papier aushändigen lassen und zuhause etwas damit vergolden.![]()
Ich weiss nicht, inwieweit der Goldpreis die 8 Euro, die das Goldwürstel wohl kostet beeinflusst oder rechtfertigt, aber mir tut’s leid, so ein Stück geduldiger Arbeit (schon mal einem Goldschläger zugesehen? *ächz*) einfach so zu vernichten… selbst wenn’s platt schlagen mit Maschinen geschah. Und es schmeckt nach NICHTS… denk ich mal. Höchstens ein bissel nach Metall…oder?
Würdest du sowas essen oder hast du schon? Mit oder ohne? Ich nehme einfach mal blind an, dass die Goldwurst “unten drunter” gute Qualität hatte.


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Also ich finde die “vergoldete” Currywurst sieht merkwürdig aus. Da Blattgold geschmacksneutral sein soll (ich habe es noch nicht probiert), sehe ich darin auch keinen echten Sinn. Eine Wurst wird auch mit Gold obendrauf nicht zu Kaviar ;) Ist halt ein Marketing-Gag.
Das mit der Wurst und dem Kaviar haste schön gesagt
Stimmt. ist was für Snobs, denk ich mal (verwendet man diesen Ausdruck überhaupt heute noch?) Wird wohl ne Marketingidee sein, hmm.
Auch Kaviar wird durch Vergolden nicht besser, selbst wenn sie jede Kuller einzeln vergolden ;) Nur noch teurer.
Vielleicht ist die Goldwurst ja etwas, mit dem Leute mit viel Beachtungsddrang und noch mehr Talerchen anderen Hungrigen vor der Nase rumwedeln nach dem Motto “Ich kanns mir leisten” …