Vor einigen Tagen kramte ich wieder einmal zufällig durch eine Kiste mit alten Fotos von meiner Tante, die schon lang gestorben ist. In so einem kleinen Stoffalbum fand ich nicht nur schöne Bilder von ihr als etwa Zwanzigjährige, sondern auch welche von einem Urlaub in und um Nürnberg, den sie damals, etwa in den 1930ern, machte. Darunter war auch eines vom Bratwurstglöcklein!
Artikel für ‘Blogwurst’
Da gab Knackwürstchen seufzend nach und das hutzelige Würstchen rührte wieder, bis der Senf zu Gold geworden war. Dann gab Knackwürstchen ihm ihr silbernes Wurstbändchen. Kurz danach kam wieder der Wurstkönig und besah alles mit neugierigen Blicken, die viel freundlicher waren als am letzten Morgen.
Nach dem er alle Senftöpfe ausgiebig inspiziert hatte, sagte er zum hübschen Knackwürstchen: “Nun, mein hübsches Würstchen, du bist ja wirklich talentiert, dein Vater hatte recht.” Dann lächelte er sogar und das Knackwürstchen sah, dass er noch gar nicht so abgelagert war, wie sie zuerst dachte…
Das hübsche Knackwürstchen weinte und schluchzte so sehr, dass es gar nicht merkte, dass ein kleines, verhutzeltes Trockenwürstchen neben ihr aufgetaucht war.
“Na, Knackwürstchen, wein’ dir nicht deine hübschen Äuglein aus. Deine Lieder und Tänze waren da schon unterhaltsamer. Möchtest du vielleicht, dass ich dir helfe?” krähte eine krächzende Stimme.
Knackwürstchen schluchzte so sehr, dass es gar nicht die winzige dürre Wurstgestalt mit einem riesigen, verknautschten, ehemals wohl blauen Hut neben sich bemerkte.
“Eh, du Heulwurst! Ich kann dir helfen!”
Neues aus Kyoto von der rasenden Wurstreporterin
By Monika Sim on April 8th, 2010Posted In: Blogwurst
Heute bekomme ich von meiner rasenden Wurstreporterin nicht nur etwas wahrlich würsterliches, sondern auch noch etwas bayrisches…
Gestern konnten wir wieder einige der so schwer zu erwischenden Wurstdrachen fotografieren.
Hier sind einige Schnappschüsse, nur wenige Minuten später waren sie wieder unauffindbar…
Nun sind ja Metti und Freunde noch am Feiern mit ihren spanischen Freunden, da kommt doch gleich ein Verwandter von ihnen im TV: Onkel Chorizo ist bei “Lanz kocht” in Cornelia Poletto’s Quiche gelandet.
Das freut die Wurstologie…
Meine rasende Wurstreporterin findet im fernen Japan immer wieder Interessantes und Überraschendes.
Diesmal schickte sie mir ein Bild von einem Tempelmarkt, genauer gesagt dem Kobo san Tempelmarkt, der am Kitano Tenmangu Tempel ist. Ich habe nicht erfahren, was auf diesem Markt als Hauptsache vermarktet war, aber wie ich meine Reporterin kenne hat dies höchstwahrscheinlich mit alten und schönen Dingen zu tun.
Nun hat das Wurstsraßen-Projekt seine eigene Webseite. Wenn es dich interessiert, wie die Wurstraßen so wachsen oder vielleicht mitmachen oder helfen möchtest, sieh doch einfach rein!
Da ich grad noch an etwas würstlichen arbeite heute nur eine superwurstzipfelkurze Meldung von mir: Ich hab ganz vergessen, dir davon zu erzählen, das die Wurstologie auf der Wurstseite von Facebook im Februar Seite des Monats ist
Würstlich schön, nicht?
Hotdogs gibts ja in allen möglichen Variationen. Heute fand ich auf meinen wurstologischen Forschungen den “Japa Dog”, den du in… nein, nicht Tokio, sondern in Vancouver kaufen kannst.
In Kanada ist halt nicht “kana da”, sondern ganz viele Verschiedene.
Wenn diese vielen Köche also beim drum herumschleichen nicht den viel zu heißen Brei verderben, fusionieren sie ihn zu Ungewöhnlichem. Das denke ich jedenfalls beim Japa Dog.


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