Artikel für ‘die Würste’
Die Currywurst ist für viele mehr als ein schneller Imbiss. Ich bin ja nun in Berlin gleich um die Ecke von einer der damals schon und auch heute noch “angesagten” Currybuden, Krasselt’s, aufgewachsen und sehe das Thema mit persönlichem Interesse.
Für mich als Kind war das Ausschlaggebende für eine gute Currywurst hauptsächlich der richtige Ketchup und ich war mir gar nicht so der würstlichen Unterschiede bewusst.
Einen Stammbaum von über 600 Jahren hat die Thüringer Rostbratwurst. Schon damals liebte sie bestimmt einen Aufenthalt auf Holzkohlenfeuer um so richtig schön lecker braun zu werden, wie auch heute noch. Auf die urkundliche Ersterwähnung ihrer Urahnin im Kloster Anno Wurstus 1404 ist die Thüringer Wurst genauso stolz wie die Thüringer selber.
Ich beschloss einige dieser Würste, die wohl nicht umsonst von vielen die “Königin der Bratwürste” genannt werden, zu interviewen.
Die Heimat der Salsiccia ist Italien, wo sie eine große Familie mit vielen unterschiedlichen Mitgliedern hat.
Dank ihrer Reisefreudigkeit trifft man sie auch immer öfter in Deutschland an, wo sie oft sich in italienischen Feinkostläden aufhält.
Salsicce (Mehrzahl) sind Rohwürste, die meist gebraten oder gegrillt werden, aber es gibt auch luftgetrocknete oder geräucherte Familienmitglieder.
Ich bin geboren und aufgewachsen in Berlin, genauer West-Berlin. Deswegen war ein Jägerschnitzel für mich immer ein paniertes Schweineschnitzel mit Pilzsauce. Ich hatte noch nie von den im “Osten” üblichen Jägerschnitzeln aus Jagdwurst gehört. Bis zum Mauerfall…
Fast ausgestorben ist die echte nordhessische Ahle Wurscht, Worschd oder auch Wurschd. Jahrhunderte war sie ein wichtiger Teil der bäuerlichen Selbstversorgung des nordhessischen Alltags. Dort hielt sich fast jeder Haushalt ein Schwein, um es nach angemessener Zeit in einige Meter Ahle Wurscht zu verwandeln.
In der der norditalienischen Emilia-Romagna wurde vor vielen, vielen Jahren eine ganz aussergewöhnliche Wurst geboren: der Zampone, oder “große Pfote”.
Der natürliche Lebensraum der Lorne Sausage ist Schottland.
Oft findet man sie in einem Brötchen, wo sie sich nach einem Aufenthalt in Pfanne, Grill oder Fritteuse ausruht. Diese sonderbare Wurst ist genau genommen ein Block, dessen rechteckige Scheiben auf den ersten Blick für Otto Normalwurst schwer als Wurst zu erkennen sind.
Die weltbekannte Nürnberger Bonzai-Bratwurst hat einen Stammbaum von etwa 500 Jahren.
Sie wurde keineswegs zu heiß gewaschen, sondern sie lief sozusagen über die Jahrhunderte ein. Anfangs war sie wohl so groß wie ihre Kumpels aus Thüringen, Coburg oder anderen Gegenden, später schrumpfte sie beträchtlich. Eine Teuerung ließ die die mit viel Majoran gewürzten Würste schrumpfen, damit der Preis nicht astronomisch wurde.
Nicht nur ein Wurstomane braucht von Zeit zu Zeit Bewegung, sondern auch eine Wurst.
Mit der heute vorgestellten Aktivität kann man beides verbinden: Der Wurstomane kann sich Appetit auf die bevorstehende Wurstmahlzeit machen und die Wurst bekommt endlich mal einen weiten Ausblick auf die nähere Umgebung.
Ich habe in langjährigen wurstologischen Forschungen herausgefunden, dass Wikingerhelme keine Hörner hatten, sondern dass… ach, seht einfach selber. Jeden falls ist das meine Erklärung, dass die Wikingerhelme immer ohne “Aufbauten” gefunden wurden.












Die Wurstakademie
Pommeswelt
Essen kommen!
Das Thüringer Bratwurstmuseum
Der Wurstblog