Auch schon im Mittelalter liebte man knusprig braune, saftige Grillwürstchen. Allerdings gab es damals keine praktischen Gartengrills wie heute. Aber gab es auch schon damals Grillabende in bunter Gesellschaft.
Oben ist ein seltenes Zeugnis aus einem mittelalterlichen Wurst-Manuskript, das ich letztens in den ungeheuren Kellern des wurstologischen Instituts gefunden hatte:
Die Eröffnungsfeier der “wursstyge Bruderschafft Anno wurstus 1412″ mit Wurstram von Senfbach, Grillo von der Würstchenweide und Freiherr Mustardo auff der Knackwurstburg.
Gut zu erkennen ist Grillos Haustier, der Drache Kokel. Dieser beeinflusste allerdings durch starkes Sabbern und häufiges nach-der Wurst-schnappen die lustigen Grillabende.
Nach einigen eher weniger erfolgreichen Versuchen, den Drachen vorher zu füttern oder besser zu dressieren beschlossen sie nach einem besonders wurstarmen Abend mit sattem Drachen, die Brüderschaft in einen Kartenspiel-Abend zu verwandeln.



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