Hot Dragons… leckere heiße Drachen

Wer nun neugierig geworden ist, wie Drachen denn nun schmecken, hier ist Merlins Lieblingsrezept:

Als “Flame Hot Dragon” ein idealer Imbiss für Feuerschlucker, die schon immer Feuer speienden Drachen kosten wollten.

Als nomaler Hot Dragon ist er auch für Leute geeignet, die keine Asbest-Zunge und feuerfeste Kehle haben und in mild für Kids, denn so ein Hot Dragon ist ein idealer Kindergeburtstagsbesucher.

Ein Hot Dragon räkelt sich in seiner Drachenhöhle aus Brötchen auf einem Bett scharfer Zwiebel, rasselt mit seinen braunen Schuppen und versucht, mit seinem zackigen Gurkenrücken zu beeindrucken, aber meist lebt er nicht lang…

Du brauchst pro Person:

  • 1 Hotdog-Brötchen
  • 1 gebrühte Bratwurst (also keine rohe) in der zum Brötchen passenden Größe, idealerweise steht ein Endchen an beiden Seiten heraus
  • 1/2 in dünne Ringe geschnittene Zwiebel, rot oder weiss
  • Chiliflocken oder -pulver und/oder Tabasco
  • Süßsaure oder saure Gurken, entweder in langen Spalten oder ganz, am besten etwa so lang wie die Wurst
  • Salz, Zucker
  • Ketchup oder Barbecuesoße
  • Senf, am besten aus der Tube oder Quetschflasche

Zuerst wird die Wurst drachifiziert:

Ein Ende bekommt ein dreieckiges Stück als offenen Mund ausgeschnitten und mit einer scharfen Küchenschere zwickst du im schrägen Winkel kleine Eckchen in die Wurstoberfläche. Diese Schuppen werden später beim Braten abstehen.

Alternativ kannst du auch den Drachenkörper rautenförmig, also zweimal schräg in entgegengesetzte Richtungen einritzen. Zwei größere Dreiecke als Ohren hinter dem Maul (Ohrenspitze nach hinten) einschnippern.

Das hintere Ende des Drachens kreuzweise einschneiden um eine schöne Schwanzspitze zu bekommen.

Die Zwiebelringe etwa eine halbe Stunde vorher vorbereiten:

Die Ringe mit einer Mischung mit Zucker und Salz besprenkeln, bis jedes Stück eine Schicht drum herum hat. Die Menge ist schwer zu beschreiben, da einer es süßer, der andere es salziger mag, also nach Gefühl oder vorher ausprobieren und nachwürzen. Chili oder Tabasco nach Belieben dazugeben.

In der entstehenden Marinade halten sich die Zwiebeln auch noch ca.2-3 Tage, aber sie sind am besten in den ersten 24 Stunden.

Die ganzen Gurken längs vierteln oder sechsteln, wenn man weniger Gurke mag. Gurkenspalten von der spitzen Seite, die die Kerne enthält, Zacken herausschneiden, so dass eine drachenrückentaugliche, gezackte Reihe Gurkendreiecke übrig bleibt.

Den Drachen in der Pfanne schön braun braten bei mittlerer Temperatur, da sonst die Schuppen schwarz werden, bevor er lecker gebräunt ist.

Das Brötchen kann vorher auf dem Toaster oder im Ofen aufgebacken werden, dann so einscheiden, dass die Hälften  an einer Längsseite zusammen bleiben.

Das Brötchen wird von oben gefüllt und so hingelegt, dass es auf dem zusammen bleibenden Seite liegt.

Genügend Zwiebeln aus der Marinade nehmen und gut abtropfen lassen, auf das “Brötchenscharnier” legen. Das ist das Drachenbett. Wer es gerne wirklich Feuerdrachen-mäßig mag, kann dem Drachen noch einen Fußwärmer aus Chiliflocken oder-Pulver geben.

Eine Schicht Ketchup auf die Zwiebeln (hauptsächlich wegen der Optik).

Den Drachen so drauf betten, dass er am Ende rauslugen kann. Mit Senfflecken um die Schuppen dekorieren und die Rückenzacken aus Gurke aufsetzen.

Dem Drachen noch Augen aus einem Tupfer Senf und einer Chiliflocke drauf als Pupille geben und auch Nüstern. Schnell essen, bevor der Drache noch Flügel entwickelt und weg flattert oder ein kalter Drachen wird.

Ach ja, wer lieber einen Wiener Drachen möchte, kann dies auch tun, allerdings die Wurst nicht zu lang erhitzen, da durch die eingeschnittenen Öffnungen ja mehr Wurstaroma entweicht. Ich hab es so leider noch nicht versucht, weiss also auch nicht, wie sehr die Schuppen dann abstehen.


Gib deinen Senf dazu ¬

TIP - Du kannst diese Tags nutzen:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>