
Teewurst ist eine geräucherte Streichwurst, die es in grob und fein gibt.
Sie ist recht verbreitet und ihr natürliches Vorkommen sind Supermärkte, Delikatessenläden genauso wie der Discounter oder Fleischereien. Aber warum heißt sie eigentlich Teewurst?
Im Gegensatz zu dem, was man meist denkt, ist in der Teewurst kein Tee, sie wird auch nicht mit Tee geräuchert. Man kann aus ihr auch keinen Tee machen, auch wenn dies oben gezeigt wird. Die Teewurst heißt so, weil sie zum Tee auf Schnittchen gestrichen gegessen wurde, eigentlich eine Zumteewurst.
Teewurst wurde im 19. Jahrhundert geboren, ist also eine relativ moderne Wurst.
Geburtsort ist Rügenwalde, damals Pommern, heute Polen. “Rügenwalder Teewurst” ist nicht nur eine Traditionsbezeichnung, sondern auch eine geschützte Marke. Unter diesem Namen dürfen nur Betriebe, die einmal in Rügenwalde angesiedelt waren, Teewurst verkaufen. Bei anderen ist nur “Teewurst” oder vielleicht noch “nach Rügenwalder Art” erlaubt.
Teewurst besteht zu etwa 2/3 aus Fleisch, Schwein oder Schwein und Rind, sowie 1/3 aus Speck. Dadurch wird sie so schön streichfähig und bleibt auch so leicht auf den Hüften kleben. Fein gemahlen werden der Speck und das Fleisch noch gewürzt, manchmal sogar mit einem Schuß Rum. Nachdem alles im Darm verschwunden ist, wird die Wurst geräuchert und danach einige Tage luftgetrocknet, wobei noch eine Milchsäuregärung stattfindet.
Da in der Teewurst viel Speck ist, lohnen sich die genauso leckeren “Leicht”-Versionen, in denen ein Teil des Specks durch mageres Fleisch ausgetauscht ist. Viele Kinder mögen die Teewurst gerne, gerade da lohnt sich eine fettarme Version.



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