Hier mal ein etwas anderes Rezept zur Grünkohlzeit.
Auch in Italien mag man Grünkohl, aber er wird dort, wen wunderts, gern mit Pasta serviert. Woher dieses Rezept kommt weiß ich nicht, aber ich finde es schnell, einfach und lecker. Ausserdem ist es mal was anderes als der übliche Grünkohl. Vielleicht mögen ja auch Grünkohlverweigerer diese Pasta.
Als Wurst eignen sich viele unterschiedliche Sorten:
Du kannst rohe, würzige Bratwurst ohne Pelle zerkrümeln, gebrühte Bratwurst in Viertelscheibchen schneiden und vielleicht auch Kohlwurst- oder Kochwurststückchen nehmen. Es sollte eine würzige Wurst sein, um den Grünkohl in Schach halten zu können.
Wenn du in der Pinkelregion lebst, versuch es doch vielleicht mal mit Pinkel. Dann vergiss bitte nicht, mir zu sagen, wie es schmeckt, denn ich wäre da neugierig. Bisher kenne ich Pinkel nur theoretisch und könnte so nicht beurteilen, wie es wohl mit Pinkel schmeckt…
Dies sollten etwa zwei bis drei Portionen werden. Da Leute ja bekanntlichermaßen unterschiedliche Mengen verdrücken können, ist dies ein grober Anhaltspunkt. Du kannst die Mengen auchvariieren, wenn du lieber weniger Wurst oder Kohl magst.
Zutaten:
- Olivenöl zum Anbraten
- etwa 500g Wurst
- 250 g Grünkohl, von den Stielen und Blattrippen befreit und in grobe Stücke geschnitten
- 250 g Tagliatelle oder andere Bandnudeln
- 1/3 Tasse Hühnerbrühe oder Gemüsebrühe
- Pecorino, Parmesan oder anderen Hartkäse, fein gerieben
So gehts:
Die Wurststückchen in einer schweren Pfanne im heißen Olivenöl anbraten, bis sie eine schöne Farbe bekommen haben.
Währenddessen blanchiere den Kohl etwa 5 Minuten in einem Topf mit genügend Wasser, der groß genug ist, um später auch die Nudeln drin zu kochen.
Fisch’ die Kohlblätter mit einem Sieb heraus, bring das Wasser wieder zum Kochen und koche die Pasta im Kohlwasser.
Während die Tagliatelle kochen, schmore den Kohl mit der Wurst noch etwa 5 Minuten zusammen mit der Wurst.
Gib etwas Brühe dazu um all die leckeren braun geschmurgelten Substanzen vom Topf damit abzulösen. Wahrscheinlich wirst du nicht oder nur ein ganz kleines bisschen würzen müssen, da die Wurst schon eigebaute Gewürze besitzt.
Nun bring das Kohlwasser wieder zum Kochen und koch die Pasta ein wenig fester als al dente.
Gieß die Pasta ab und heb’ ne Tasse Nudelwasser auf, falls du später etwas Flüssigkeit brauchst.
Nun aber *schwupps* mit der Pasta zu den Kohl- und Wurststückchen und etwas weiter sautiert.
Lass alles noch herumschmurgeln, bis die Pasta al dente ist. Schmeiss den Pecorino dazu, rühr ihn ein, und wenn es zu trocken ist, tröpfel ein wenig Nudelwasser dazu.
Du kannst beim Servieren noch mehr Käse oben drauf geben, wenn du magst.
So, nun guten Appetit!



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das soll lecker sein!!!! ich werde mal probieren!!!!!
Ja, ich werds auch mal machen. Ich find es interessant, dass es so eine ungewöhnliche Zusammenstellung ist… wenigstens von der deutschen Seite her
Erzähl doch mal, wenn dus probiert hast!